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Pressespiegel
Hier unsere aktuellen Meldungen. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.
Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.
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Verschiedenes
[ Pressemeldungen anzeigen ]06.09.2026 -
Für 60 Jahre geplant, nach 6 Jahren gesperrt: Was ist bei dieser Holzbrücke schiefgelaufen?
Mit der Frage, warum eine Wildbrücke bereits sechs Jahre nach dem Bau gesperrt werden musste, obwohl sie auf eine Laufzeit von 60 Jahren konzipiert war, beschäftigt sich ein Beitrag auf www.ingenieur.de. Bei ihrer Fertigstellung 2011 galt sie als größte Holz-Grünbrücke Europas. Öffentlich bestätigt sei bislang nur, dass Risse im Holztragwerk festgestellt wurden, deren Ursache noch nicht geklärt sei. Festgestellt wurde eine statische Unsicherheit und deshalb könne die Stand- und Tragsicherheit des Bauwerks nicht ausreichend nachgewiesen werden. Deshalb bleibe der Verkehr unter der Brücke aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen. Aus diesem Fall könne noch kein Schluss auf Holzbrücken insgesamt gezogen werden. Moderne Holzbrücken könnten langlebig sein, wenn konstruktiver Holzschutz, Abdichtung, Entwässerung und Wartung funktionieren. Ob in Thyrow ein Materialproblem, eine konstruktive Besonderheit, Feuchtigkeit, eine Verbindung oder ein anderer Einfluss für die Risse verantwortlich seien, stehe bislang nicht fest.
Quelle: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/bau/fuer-60-jahre-geplant-nach-6-jahren-gesperrt-was-ist-bei-dieser-holzbruecke-schiefgelaufen/ -
Baden-Württemberg
[ Pressemeldungen anzeigen ]18.09.2026 -
Brückenexperte warnt: "Das ist eigentlich ein Fall, der nicht vorkommen sollte"
Vor einem DFB-Pokalspiel am 21. August sind Fußballfans auf der Brücke über den Rhein gemeinsam auf und abgesprungen. Auf Videos im Internet und in Sozialen Medien war zu sehen, wie die Konrad-Adenauer-Brücke stark schwankte und wackelte. Die Stadt Mannheim hat die Brücke nach dem Vorfall überprüfen lassen und vorerst keine Schäden entdeckt. Der Südwestrundfunk hat in diesem Zusammenhang den Brückenexperten Thomas Ummenhofer, Professor für Stahl- und Leichtmetallbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Prüfingenieur für Bautechnik mit Fachrichtung Metallbau und Massivbau zu den möglichen Gefahren durch dieses Verhalten der Fans befragt. Die Schwingungsamplituden der Brücke würden immer größer und das könne unter Umständen dann wirklich bis zur Belastbarkeit eines Werkstoffs gehen und dann zu Schäden führen.
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Hamburg
[ Pressemeldungen anzeigen ]25.09.2026 -
Köhlbrandbrücke: Hamburger Senat lehnt provisorische Ersatzbrücke ab
Der Hamburger Senat lehne die Idee für einen provisorischen Ersatz der maroden Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen ab und wolle sich stattdessen auf den Bau der bereits geplanten neuen höheren Brücke konzentrieren. Das berichtet der Norddeutsche Rundfunk. Nach einem Gutachten der Handelskammer Hamburg würde eine provisorische Brücke rund 860 Millionen Euro kosten.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/koehlbrand-temporaere-ersatzbruecke-fuer-850-millionen-in-hamburg,koehlbrandbruecke-150.html22.09.2026 -
Köhlbrandbrücke: Hamburger Spediteure kritisieren Debatte um Provisorium
Der Verein Hamburger Spediteure (VHSp) nannte nach einem Bericht der Verkehrsrundschau die Diskussion über eine mögliche Entlastungsbrücke am Köhlbrand eine „Bankrotterklärung der Infrastrukturpolitik“. Die eigentliche Nachricht sei nicht, dass über eine Entlastungsbrücke nachgedacht werde. Die eigentliche Nachricht sei, dass nach rund 14 Jahren Diskussion über Tunnel, Brücke, Tunnel und wieder Brücke noch immer keine neue Querung gebaut werde. Wenn bei einem derart wichtigen Infrastrukturprojekt inzwischen die Debatte über Provisorien beginne, sei das kein Zeichen guter Vorsorge, sondern ein Alarmzeichen.
Quelle: https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/transport-logistik/koehlbrandbruecke-hamburger-spediteure-kritisieren-debatte-um-provisorium-3907182 -
Nordrhein-Westfalen
[ Pressemeldungen anzeigen ]29.09.2026 -
A42/A43: Rekordbauzeit für vier neue Brücken im Kreuz Herne
Nach einer Meldung der Autobahn GmbH waren ursprünglich für vier Brücken im Autobahnkreuz Herne viereinhalb Jahre Bauzeit vorgesehen. Nun seien die Bauwerke in anderthalb Jahren fertiggestellt worden - dank einer zukunftsträchtigen Bauweise. Den Zuschlag für den Neubau habe eine Firma erhalten, die eine Fertigteilbauweise anbot. Dabei würden die Brückenteile soweit wie möglich vor dem Einbau vorgefertigt, was die Bauzeit vor Ort stark reduziert habe. Im Mai 2025 startete im Kreuz der Abriss der ersten Brücke, nun, Ende September 2026 sind alle Bauwerke für den Verkehr freigegeben.
Quelle: https://www.autobahn.de/aktuelles/aktuell/a42-a43-rekordbauzeit-fuer-vier-neue-bruecken-im-kreuz-herne18.09.2026 -
Verkehrsminister: Abriss an Nordbrücke «voll im Zeitplan»
Bei einem Besuch der gesperrten Bonner Nordbrücke habe sich Bundesverkehrsminister Bilger zuversichtlich gezeigt, dass es einen zügigen Neubau geben wird. Die Abrissarbeiten lägen voll im Zeitplan und sollten im November beendet werden. In spätestens zwei Jahren solle die Brücke wieder für den gesamten Verkehr freigebe werden. Fußgänger und Radfahrer sollten die Brücke bereits in den nächsten Wochen wieder nutzen können. Die Autobahn GmbH werde noch im September mit den Arbeiten an einem dafür nötigen Rampen- und Treppenturm beginnen.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/nrw/article6aac17cdb1857e86757a5459/verkehrsminister-abriss-an-nordbruecke-voll-im-zeitplan.html18.09.2026 -
Marode Brücken in NRW: Land will Sanierungen beschleunigen
Rund 2.500 der insgesamt 30.000 Brücken in Nordrhein-Westfalen sind marode und müssen dringend saniert werden. Deshalb habe das NRW-Verkehrsministerium gemeinsam mit Wirtschaft und Behörden ein Bündel an Maßnahmen auf den Weg gebracht. Darüber berichtet unter anderem der Westdeutsche Rundfunk. Eine der Maßnahmen: In Zukunft sollten Brücken in NRW häufig nach vereinfachten, modularen Bauweisen erstellt werden. Konkret sollten, wann immer möglich, vorgefertigte Bauteile und standardisierte Errichtungsverfahren eingesetzt werden und so die Bauzeiten verkürzen. Für die Bahn werde die DB Infrago außerdem ein neues Brückenprogramm extra für Nordrhein-Westfalen auflegen. Im Brückenkompetenzzentrum, einer neuen Spezialeinheit bündele die Bahn die gesamte Expertise und sorge für schnellere und bessere Bauvorhaben. Bei der Brückenkonferenz seien Vertreter von Bundesverkehrsministerium und Autobahn GmbH, von der Bahn-Schienentochter DB Infrago, dem Landesbetrieb Straßen NRW und der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt zusammengekommen, zusätzlich Vertreter der drei kommunalen Spitzenverbände und der Bauindustrie vor Ort.
Quelle: https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/marode-bruecken-schneller-sanieren-nrw-100.html -
Rheinland-Pfalz
[ Pressemeldungen anzeigen ]28.09.2026 -
Brückensperrungen und Baustellen verlagern Verkehr in Rheinland-Pfalz
Nach Einschätzung des ADAC Mittelrhein wirkten sich Brückensperrungen, Autobahnbaustellen und Umleitungen in Rheinland-Pfalz oft weit über die eigentlichen Baustellenbereiche hinaus aus. Sie führten zu Ausweichverkehr auf Landstraßen, in Ortsdurchfahrten und auf andere Brücken. Darüber berichtet die Verkehrsrundschau. Rheinland-Pfalz sei besonders auf Brücken angewiesen. Fielen mehrere Bauwerke gleichzeitig wegen Sanierungen oder Schäden aus, stünden nur wenige leistungsfähige Alternativverbindungen zur Verfügung.
Quelle: https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/transport-logistik/brueckensperrungen-und-baustellen-verlagern-verkehr-in-rheinland-pfalz-3909782 -
Schleswig-Holstein
[ Pressemeldungen anzeigen ]17.09.2026 -
Fehmarnsundbrücke: Bahn kündigt enorme Kostensteigerung an
Nach einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks gehe die Deutsche Bahn beim Neubau der Fehmarnsundbrücke inzwischen von rund 170 Millionen Euro Kosten aus – nach ursprünglich 30 Millionen Euro. Bei der regelmäßigen Brückenprüfung sei festgestellt worden, dass die Betonpfeiler laut Bahn nicht so stabil seien wie gedacht. Deshalb bleibe die Baustelle bis mindestens 2030. In den 60er-Jahren, so die Bahn, sei beim Bau der Brücke mit viel Beton und wenig Stahl gebaut. Jetzt sei der Beton bröselig und müsse erneuert werden. Dafür müssten Tonnen von Beton von Industriekletterern durch ein 60 mal 60 Zentimeter breites Loch in die Pfeiler geschüttet werden Das koste viel Zeit und damit Geld.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/fehmarnsundbruecke-bahn-kuendigt-enorme-kostensteigerung-an,fehmarnsund-106.html
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