Pressespiegel

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Hier unsere Meldungen für den Zeitraum 16. - 30.11.2017. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen  zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.

  • Bayern

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    24.11.2017 - 

    Verbessert und ausgebaut

    In einem Namensbeitrag in der Bayerischen Staatszeitung befasst sich Innenstaatssekretär Gerhard Eck mit Brückenertüchtigungen im Rahmen der Bundesfernstraßen. In den letzten Jahrzehnten seien die Bundesfernstraßen chronisch unterfinanziert gewesen. Seit 2015 habe der Bund aber eine grundlegende Trendwende eingeleitet und die Finanzierung der Bundesautobahnen und Bundesstraßen auf eine dauerhaft verlässliche Grundlage gestellt.

    Aufgrund vorausschauender Planung und frühzeitiger Vorbereitung zahlreicher Projekte nutze Bayern den Investitionshochlauf des Bundes bestmöglich. So würden die Investitionen in die Bundesfernstraßen innerhalb von zwei Jahren um mehr als die Hälfte steigen, von rund 1,0 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf über 1,5 Milliarden Euro 2017.

    Ein besonderes Augenmerk liege dabei auf der Erhaltung des Brückenbestands. Hier seien die Investitionen in die Erhaltung der 9000 Brückenbauwerke an bayerischen Bundesfernstraßen von rund 60 Millionen Euro im Jahr 2011 auf etwa 250 Millionen Euro im Jahr 2016 mehr als vervierfacht worden. Schwerpunkt sei inzwischen die sogenannte Brückenertüchtigung, also Ersatzneubauten oder Verstärkungen, die zu einer Tragfähigkeitsverbesserung führten.

    Es bestehe die dringende Notwendigkeit, ältere Brücken der Bundesfernstraßen zukunftsfähig zu ertüchtigen. Aufgabe der Staatsregierung sei es, bei problematischen Bauwerken im Zuge hoch belasteter Strecken rechtzeitig zu handeln. Denn Brücken seien die neuralgischen Punkte im Straßennetz und Nutzungseinschränkungen hätten meist erhebliche, lang andauernde Verkehrsbeeinträchtigungen zur Folge.
    Neben der vordringlichen Behandlung kritischer Einzelbauwerke richte sich der Fokus auf eine netzorientierte Brückenertüchtigung. Dazu habe man in Bayern ein Hauptnetz definiert, das aus allen für den Transit- und Schwerverkehr bedeutenden Autobahnen bestehe. Dieses Hauptnetz solle durch Schwerpunktsetzung bei den Investitionen bis 2030 durchgängig ertüchtigt werden.

    Mit den in den letzten Jahren deutlich erhöhten Investitionen in die Brückenerhaltung sei bereits eine Vielzahl von Ersatzneubauten für besonders kritische Bauwerke begonnen oder abgeschlossen worden. Die Investitionen in die Erhaltung der Brücken müssten jedoch auf einem hohen Niveau verstetigt werden

    Quelle (nicht im Netz): Bayerische Staatszeitung, 24.11.2017

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  • Hessen

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    21.11.2017 - 

    Schiersteiner Brücke offiziell eröffnet

    Unter anderem die Allgemeine Zeitung berichtet über den symbolischen Festakt, mit dem Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sowie die Verkehrsminister beider Anrainer-Länder, Tarek Al-Wazir (Hessen) und Volker Wissing (Rheinland-Pfalz), die Schiersteiner Brücke wieder offiziell für den Verkehr freigegeben und eine rasche Fortführung der Arbeiten angekündigt haben. Anstelle der alten Brücke entstehe parallel zum nunmehr aktivierten Baukörper bis Sommer 2021 die zweite Hälfte. Das Brückenbauwerk wird aus dem BMVI-Programm Brückenmodernisierung finanziert. Für den Zeitraum 2017 bis 2020 stehen dafür rund 2,9 Milliarden Euro zur Verfügung.

    Al-Wazir erinnerte daran, dass "Infrastruktur nicht einfach da" sei und die Brücke auch einiges an Kopfzerbrechen sowie Verzögerungen von anderthalb Jahren bereitet habe. Nun aber gehe es rasch voran, versprach auch sein rheinland-pfälzischer Kollege Wissing, der die Bedeutung der Verbindung für die Wirtschaftsstandorte hervorhob. Man wolle, so Wissing, "die Planungsbeschleunigung verbessern", damit auch der sechsstreifige Ausbau der A643 zwischen der Anschlussstelle Mainz-Mombach und dem Dreieck Mainz nicht mehr allzu lange dauere.

    Allerdings sei das Planfeststellungsverfahren für den Autobahnausbau nach wie vor nicht mal eingeleitet worden. Das Ministerium begründe das mit größtmöglicher Sorgfalt: Diese sei notwendig, um das Vorhaben gegen absehbare Klagen von Naturschützern hinreichend rechtlich abzusichern.

    Quelle: www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rhein-main/schiersteiner-bruecke-offiziell-eroeffnet-s-kurve-bleibt-lange-bestehen_18335189.htm

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  • Rheinland-Pfalz

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    21.11.2017 - 

    Rheinland-Pfalz bleibt für Bundesstraßen zuständig

    Nach einer dpa-Meldung geht das rund 2800 Kilometer lange Bundesstraßennetz in Rheinland-Pfalz nicht in die Zuständigkeit des Bundes über. Das Kabinett habe am Dienstag beschlossen, dass das Land weiter die Verantwortung für die Bundesstraßen übernehme «Wir hätten gerne, dass unsere Straßenmeistereien in ländlichen Regionen erhalten bleiben», sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in Mainz. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) erklärte in einer Mitteilung: «Die Landesregierung möchte weiterhin Entscheidungen über Ortsumgehungen oder den Umbau von Straßen aktiv beeinflussen können und nicht als Bittsteller gegenüber einer Bundesgesellschaft auftreten.

    Quelle: www.allgemeine-zeitung.de/politik/rheinland-pfalz/rheinland-pfalz-bleibt-fuer-bundesstrassen-zustaendig_18335837.htm

    16.11.2017 - 

    „Die hält noch viele Jahre“

    Ausführlich berichtet die Pirmasenser Zeitung über die Arbeit des Brückenprüfers Florian Rentel in Pirmasens. Die Prüfung der Streckbrücke sei für ihn etwas Besonderes, denn er habe 1996 über diese Brücke seine Diplomarbeit geschrieben. Die Streckbrücke sei in einem sehr guten Zustand, auch weil sie regelmäßig instandgesetzt werde. An der Brücke habe eine sogenannte große Prüfung angestanden, die alle sechs Jahre gemacht wird. „Ziel ist es, Schäden frühzeitig zu erkennen, um schnell reagieren zu können.“ (Rentel). Wenn erst Feuchtigkeit eindringe, beginne der Stahl zu rosten und irgendwann platze dann der Beton ab. Ein anderes Problem sei bei vielen Brücken, dass sie für viel geringere Lasten ausgelegt worden seien, als sie durch die Verkehrszunahme heute tragen müssen.

    Die Brücke sei mit einem sogenannten Brückenuntersichtgerät geprüft worden. Die Arbeit sei nicht ganz ungefährlich, deshalb müssten Brückenprüfer auch alle drei Jahre zur Gesundheitsprüfung. Nicht ganz unproblematisch sei auch die Witterung. „Wir gehen bei Wind und Wetter raus, können uns das nicht aussuchen. Weil die Prüfgeräte ein Jahr im Voraus bestellt werden müssen.“ „Handnah begutachten“ laute die Vorgabe für Ingenieure wie ihn. Das bedeute, dass er den Beton nicht nur in Augenschein nehme, sondern auch mit einem Hammer abklopfe, um Hohlstellen im Beton zu erkennen. Am Ende erhalte die Stadtverwaltung einen Prüfbericht.

    Quelle: (nicht im Netz) Pirmasenser Zeitung, 16.11.2017

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  • Schleswig-Holstein

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    16.11.2017 - 

    Stabilitätstest unter Wasser – Klappbrücke auf dem Prüfstand

    Über eine Brückenprüfung mit erschwerten Bedingungen berichtet die Wilstersche Zeitung. Taucher mussten unterhalb der Wasseroberfläche die Tragfähigkeit der Stahlkonstruktion der Klappbrücke in Heilgenstedten feststellen. Bis zu vier Stunden könnten die Taucher unter Wasser arbeiten, dies sei allerdings auch von der Strömung abhängig. Drei Mann hat die Hamburger Firma geschickt, unter anderem stehe immer ein zweiter Berufstaucher für Notfälle bereit.

    „Per Ultraschall wird an verschiedenen Stellen die Wandstärke der Stahlträger gemessen“, sagt ein Mitarbeiter einer auf Taucharbeiten spezialisierten Firma. Diese Daten seien notwendig für die Planung einer neuen Brücke, die ab Sommer 2018 an derselben Stelle errichtet werden solle. Grund des Neubaus sei der marode Zustand der Klappbrücke. Das Bauwerk habe bei einer Brückenprüfung im Jahr 2013 nur die Note drei erhalten – kritischer Brückenwerkszustand.

    Quelle (nicht im Netz): WilsterscheZeitung, 16.11.2017

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