Pressespiegel

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Hier unsere Meldungen für den Zeitraum 01. - 15.03.2019. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen  zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.

  • Übergreifend

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    10.04.2019 - 

    Tarifverträge für Autobahn-GmbH: Verhandlungen bei bundeseigener Gesellschaft gehen voran. Unterschiedliche Arbeitszeitmodelle in den Ländern

    Nach einem Bericht der Tageszeitung junge welt gibt es in den Tarifverhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der bundeseigenen Autobahn GmbH nach Angaben der Gewerkschaft weitere Fortschritte. So seien wichtige Regelungen zu Arbeitsbedingungen und zur Bezahlung der künftig rund 15.000 Beschäftigten der Autobahngesellschaft vereinbart worden. Von den Tarifverträgen hänge unter anderem ab, ob genug Landesbeamte in die Bundesgesellschaft wechseln wollen. Bei der Eingruppierung sei das mit der neuen »Meilensteinvereinbarung« erreicht worden. Bei der Autobahngesellschaft werde es ein modernes, leistungsgerechtes Tarifrecht geben..

    Die neue Gesellschaft müsse die 15.000 Mitarbeiter in den Ländern sowie 1.400 IT-Systeme und zahlreiche Liegenschaften zusammenfassen. Jedes Bundesland habe eigene Tarifregeln und eigene Regeln für Landesbeamte. Noch komplizierter werde es dadurch, dass in den einzelnen Bundesländern verschiedene Arbeitszeitmodelle angewandt würden. Der Arbeitsdirektor der Autobahn GmbH, Gunther Adler, teilte mit, allein im Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen existierten mehr als 100 Arbeitszeitmodelle.

    Quelle: www.jungewelt.de/artikel/352713.finanzreform-tarifvertr%C3%A4ge-f%C3%BCr-autobahn-gmbh.html?sstr=Autobahngesellschaft

    01.04.2019 - 

    Grüne in Sorge: Droht Zeitverzug beim Weiterbau der A 72 bis Leipzig?

    Die Grünen befürchten Zeitverzug bei wichtigen Straßenbau-Projekten. So könnte sich unter anderem der Weiterbau der Autobahn 72 bis Leipzig verzögern. Als Grund dafür nennt der sächsische Bundestagsabgeordnete der Grünen, Stephan Kühn, den schleppenden Aufbau der neuen Autobahngesellschaft. Der vom Bundesverkehrsministerium aufgestellte Zeitplan für die neue Autobahngesellschaft laufe schon jetzt völlig aus dem Ruder, so der sächsische Bundestagsabgeordnete der Grünen Stephan Kühn. Das werde negative Auswirkungen auf die pünktliche Realisierung wichtiger Autobahn- und Fernstraßenbau-Projekte haben. Insbesondere bei der Integration der Deges – Deutsche Einheit Fernstraßen-Planungs- und Baugesellschaft – in die neue Autobahngesellschaft gehe es nicht voran. Alle haushälterischen und haushaltsrechtlichen Fragen des Übergangs der Deges in die neue Gesellschaft seien offenbar noch nicht geklärt. Damit gefährde Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) deren Zukunft.

    Das Bundesverkehrsministerium teile die Sorgen der Grünen nicht. Planungs- oder Bauverzögerungen zeichneten sich nicht ab, habe der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann mitgeteilt.

    Kühn dagegen befürchte, dass die Integration der Deges in die neue Struktur zu einer Abwanderung von Bau-Experten in die freie Wirtschaft führen werde. Denn die neue Autobahngesellschaft könne nicht einfach außertarifliche Konditionen vereinbaren, um für Fachkräfte mit Spezialkenntnissen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.

    Quellen: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/086/1908629.pdf (Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage)
    www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Gruene-in-Sorge-Droht-Zeitverzug-beim-Weiterbau-wichtiger-Autobahnprojekte

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  • Bayern

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    02.04.2019 - 

    „Damit man keine bösen Überraschungen erlebt“

    In einem Gastkommentar in der Bayerischen Staatszeitung befasst sich der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Norbert Gebbeken, mit dem Thema „Infrastruktur als kommunale Pflicht“

    Die kommunale Infrastruktur sei ein komplexes System aus sozialer und technischer Infrastruktur. Voraussetzung für das Funktionieren von Gesellschaften seien immer zunächst technische bauliche Infrastrukturen. Dahinter steckten ein erhebliches Anlagevermögen und Investitionen in Immobilien und Infrastrukturen, die für etwa 50 Jahre bei Gebäuden und bis 100 Jahre und mehr bei Verkehrsinfrastrukturen ausgelegt sind. Diese Nutzungszeiträume seien jedoch nur realistisch, wenn die baulichen Infrastrukturen mit der geplanten Qualität gebaut und dann gepflegt und erhalten würden.

    Einerseits müsse sichergestellt sein, dass von einem Gebäude keine Gefahr für Leib und Leben ausgeht, also die Statik des Gebäudes nicht beeinträchtigt wird, andererseits solle die bauliche Einrichtung mit allen ihren technischen Einrichtungen funktionieren. Mit den beiden Regelungen, der Richtlinie VDI 6200 Wiederkehrende Bauwerksprüfung im Hochbau und der DIN 1076 Bauwerksprüfung und Überwachung habe man in Deutschland wesentliche Regelwerke, die bei korrekter Umsetzung dafür sorgten, dass nichts einstürze und Mängel frühzeitig erkannt und abgestellt würden. Aber nur, wer seine Infrastruktur regelmäßig warte, der könne seine Erhaltungs- und Betriebskosten planungssicher kalkulieren und Gefahren abwenden.

    Quelle: www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/bauen/detailansicht-bauen/artikel/damit-man-keine-boesen-ueberraschungen-erlebt.html

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  • Hamburg

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    01.04.2019 - 

    Rettet Hamburgs alte Stahlbrücken

    In einem Namensbeitrag für die Hamburger Morgenpost fordert die Vorsitzende des Hamburger Denkmalvereins, Kristina Sassenscheidt, den Erhalt der historischen Stahlbrücken in Hamburg. Brücken aus Eisen und Stahl gehörten zum baulichen Erbe, nicht selten seien sie Meisterstücke der Ingenieurbaukunst. Offensichtlich gelte für Brückenbauten die Schlussfolgerung "alt = marode".

    Vor allem ältere Stahlbrücken seien aktuell in Gefahr. Da werde Materialermüdung und mangelnde Standsicherheit diagnostiziert oder ins Feld geführt, dass die alten Brücken dem heutigen Verkehrsaufkommen nicht mehr gerecht werden würden. Oder es komme das Totschlag-Argument: "Das Bauwerk erfüllt die Anforderungen der gültigen Normen nicht!" Letzteres gelte allerdings für die meisten denkmalgeschützten Bauten - vor allem daher, weil sie zu Zeiten entstanden seien, als es noch gar keine Normen gab. Eingestürzt seien sie deswegen gleichwohl nicht. Es seien aber nicht immer technische Begründungen, die zum Abriss führen: So übernehme der Bund beim Neubau von Bahnbrücken in der Regel den Großteil der Kosten, während für Instandsetzung die Bahn selbst bezahlen müsse.

    Es gebe allerdings längst andere Möglichkeiten als einen Abriss. Erhalten oder Erneuern sei keine technische, sondern eine gesellschaftliche Entscheidung. Man könne heute die realen Beanspruchungen in alten Konstruktionen sehr genau messen - und komme dadurch zu häufig viel günstigeren Ergebnissen als bei der klassischen Nachrechnung mit standardisierten Annahmen.

    Dabei stelle sich dann oft heraus, dass nicht Abriss und Neubau, sondern Sanierung und Instandsetzung die kostengünstigsten Lösungen seien, um das Bauwerk wieder fit für die Zukunft zu machen. An die Stelle von Tabula-rasa-Lösungen nach DIN-Norm träten gezielte Eingriffe dort, wo es nötig sei. Das Brücken-Erbe brauche erfahrene Ingenieure, die bereit seien, nach kreativen, denkmalgerechten Lösungen zu suche.

    Quelle (nicht im Netz): Hamburger Morgenpost, 01.04.2019

    07.03.2019 - 

    Die Nordstory: Hamburgs Brücken

    Der einstündige Film des NDR zeigt in Vergessenheit geratene, bekannte, kleine und großartige Brücken. Brücken aus Stein, Stahl und Beton, Hafen-, Hochbahn-, Straßenbrücken. Ein Thema ist auch die regelmäßige Kontrolle der Brücken.

    Quelle: www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/die-nordstory-Brueckenstadt,sendung421064.html

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