Pressespiegel
Hier unsere aktuellen Meldungen. Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.
Das Medienmonitoring ist geografisch aufgebaut, d.h. es folgen zunächst Meldungen zu Themen mit bundesweiter Relevanz, daran anschließend Meldungen aus den einzelnen Bundesländern mit größerer Bedeutung. Meldungen mit ausschließlich lokalem Bezug oder solche, die ausschließlich Routinearbeiten betreffen, wurden nicht aufgenommen. Die entsprechenden Beiträge sind gekürzt. Ausgewertet wurden für den o.a. Zeitraum deutschsprachige Medien sowie die Webseiten der Tages- und Wochenzeitungen.
Baden-Württemberg
[ Pressemeldungen anzeigen ]23.04.2026 -
Land unterstützt Kommunen beim Umbau der Straßeninfrastruktur
Das Land Baden-Württemberg investiere mehr als ein Drittel aller vorgesehenen Mittel für den Umbau seiner kommunalen Straßeninfrastruktur in die Modernisierung bestehender Brücken. Brücken, so Verkehrsminister Hermann, seien mehr als Bauwerke – sie verbänden Menschen, Arbeitsplätze und Lebensräume.
Quellen: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-unterstuetzt-kommunen-beim-umbau-der-strasseninfrastruktur-1
https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/auto-und-lkw/strasseninfrastruktur/zustand-der-bruecken-in-baden-wuerttembergBayern
[ Pressemeldungen anzeigen ]30.04.2026 -
Brücken-Sensoren sollen Verkehrskollaps in Nürnberg verhindern
Die mit 316 Metern längste Brücke der Stadt Nürnberg ist seit gut einem Monat gesperrt – weil das Spannbeton-Bauwerk laut einem Gutachten ohne ersichtliche Vorwarnung einstürzen könnte. Da bei einem Einsturz auch darunter liegende Straßen gefährdet wären, sollen jetzt Sensoren an der Brücke dabei helfen, den Verkehr auf diesen vielbefahrenen Routen zu sichern. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Mit insgesamt 24 Sensoren sollen die in der Brücke verbauten, maroden Spannstahldrähte technisch überwacht werden. Die Sensoren funktionierten wie ein Stethoskop. ein Stethoskop"
Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/bruecken-sensoren-sollen-verkehrskollaps-in-nuernberg-verhindern,VICn5rDBrandenburg
[ Pressemeldungen anzeigen ]15.04.2026 -
Was passiert eigentlich, wenn es in einer Brücke zu Notfällen kommt?
Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg berichtet auf seiner LinkedIn-Seite über eine Übung in einer Brücke. In zwei Szenarien wurden medizinische Notfälle durchgespielt: in einem Fall war eine Person verletzt, ansprechbar und konnte, die Brücke teilweise eigenständig verlassen, im zweiten Fall war die Person bewusstlos und mustes aus dem Inneren der Brücke gerettet werden. Beteiligt waren u.a. auch der Verein zur Förderung der Qualitätssicherung und Zertifizierung der Aus- und Fortbildung von Ingenieurinnen / Ingenieuren der Bauwerksprüfung (VFIB) sowie die Ingenieurkammer Sachsen. Die Ingenieurkammer Sachsen hat über diese Übung einen Film gedreht, der demnächst auch in der Fortbildung eingesetzt werden soll.
Quellen: https://www.linkedin.com/company/landesbetrieb-stra%C3%9Fenwesen-brandenburg/posts/?feedView=all
https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7442559340227489792/Hamburg
[ Pressemeldungen anzeigen ]28.04.2026 -
Gesperrte Köhlbrandbrücke – Senat kündigt Ausweichrouten für Schwerverkehr an
Ab Mai ist die alte Köhlbrandbrücke in Hamburg für Schwer- und Großraumtransporte dauerhaft gesperrt. Der Senat will Umfahrungen ausweisen und Infrastruktur anpassen – ein neues Versprechen für die lange Übergangszeit. Das erklärte die Verkehrssenatorin. Am grundsätzlichen Zeitplan für den Ersatzneubau halte der Senat fest, d.h. Ende der 2030er Jahre Fertigstellung der neuen, rund 20 Meter höheren Köhlbrandbrücke, Inbetriebnahme Anfang der 2040er-Jahre. Die laufenden Beratungen über das Infrastrukturbeschleunigungsgesetz, mit dem Planungs? und Genehmigungsverfahren verkürzt werden sollen, könne den Zeitplan beschleunigen. Zudem setze Hamburg auf eine Beteiligung des Bundes an der Finanzierung des Neubaus, der nach bisherigen Schätzungen mehrere Milliarden Euro kosten wird.
Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article69f0b58e622ae392e46e1a5d/weitere-einschraenkungen-ab-mai-gesperrte-koehlbrandbruecke-senat-kuendigt-ausweichrouten-fuer-schwerverkehr-an.html21.04.2026 -
Brücken drücken Stimmung der Spediteure
Bei der Mitgliederversammlung des Vereins Hamburger Spediteure wurde insbesondere schadhafte Hafen-Infrastruktur kritisiert, insbesondere bei den Brücken. Dabei wurden auch Zahlen zur Belastung der Brücken vorgelegt. Neben dem Dauer-Thema Köhlbrandbrücke (bis zu 40.000 Fahrzeuge pro Tag, ab Mai Querungs-Verbot für Lkw schwerer als 44 Tonnen, sechs Sperrungen von Mai bis Oktober), gebe es weitere Brücken-Brennpunkte. Dazu gehörten die Norderelbbrücke (130.000 Fahrzeuge pro Tag, Ersatzbau frühestens Ende 2029 fertig) und die laufende Sanierung Neue Elbbrücke (bis zu 120.000 Fahrzeuge pro Tag) und Veddeler Brückenstraße (bis zu 60.000 Fahrzeuge pro Tag) durch den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG). Auch die von der Hamburg Port Authority (HPA) vorgelegte Liste der Brücken-Sperrungen sei lang, reiche von der Retheklappbrücke (zwei Sperrungen 2026) bis zur Bahnbrücke Kattwyk. Für die Speditionspraxis bedeutet das nicht nur tägliche Staus, weite Umwege und erhebliche Zeitverluste, sondern auch zunehmende wirtschaftliche Risiken.
Quelle: https://www.thb.info/rubriken/detail/news/bruecken-druecken-stimmung-der-spediteure.htmlNordrhein-Westfalen
[ Pressemeldungen anzeigen ]27.04.2026 -
Nordrhein-Westfalen ist Stauland Nr. 1: Experte zu Straßenverkehr "Wir haben uns kaputtgespart"
In einem Interview mit den heute-Nachrichten des ZDF setzt sich Professor Mertens von der Hochschule Bochum kritisch mit dem Zustand der Straßen und Brücken vor allem in NRW auseinander. Man habe sich in den letzten 20 Jahren kaputtgespart in jeder Beziehung: im Neubau, in der Instandsetzung und auch bei den Straßenbauverwaltungen. Ständig umstrukturiert, ständig abgebaut und wir stünden heute eigentlich vor den Resten einer einstmals gut funktionierenden Straßenbauverwaltung. Jetzt gebe es einen riesigen Planungsrückstand und Schwierigkeiten zeitlich zu planen, um dann bauen zu können. Gleichzeitig müsse das viele Geld ja jetzt irgendwo untergebracht werden. Im Augenblick führe das dazu, dass die Autobahn GmbH aufgrund des nicht vorhandenen Planungsvorlaufs zum Beispiel für Brücken stattdessen Straßendecken erneuere. Wenn das so weitergehe, würde man irgendwann wunderschöne Autobahnen haben, auf denen man 200 km/h fahren könne, aber bei der nächsten Brücke müsse man dann runter, weil die eben kaputt sei.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/strassenverkehr-stau-nrw-strassenbau-100.htmlRheinland-Pfalz
[ Pressemeldungen anzeigen ]20.04.2026 -
Großbaustelle A61: Die alten Talbrücken werden jetzt abgebrochen
Ausführlich berichten insbesondere die Regionalmedien in Rheinland-Pfalz über den Abriss zweier Talbrücken im Zuge der A 61. Die Brücken könnten nicht einfach gesprengt werden, denn in dem Gebiet gebe es wichtige Wildtierkorridore, vor allem für Wildkatzen. Daher würden die etwa 50 und 90 Meter hohen Brücken Stück für Stück mit einem speziellen Demontagegerät abgebaut. Zuerst werde die Betonplatte entfernt, dann die tonnenschweren Stahlträger herausgehoben. Die Bauteile würden dann in einer Halle von Asbest befreit, zerkleinert und recycelt. Bis Ende 2029 sollen beide neuen Talbrücken vollständig fertiggestellt sein. Die ursprünglich veranschlagten 150 Millionen Euro Baukosten werden wegen Inflation, Corona-Folgen und aktueller Krisen aber deutlich überschritten.
Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ausbau-a61-talbruecken-werden-abgerissen-100.html
Tagungsbände
Tagungsbände zu den Fachtagungen 2013, 2015, 2017, 2019 und 2021
Tagungsbände mit den Vorträgen der Fachtagung in Nürnberg (2013), Fulda (2015), Fulda (2017), Köln (2019) und Fulda/online (2021) können bei der Geschäftsstelle bestellt werden.Zum Bestellformular »

